Aktuelle Neuigkeiten

Hier wird die Aula gerockt!

Autor: Dietrich Irmer
Datum: 04.02.2017

Wenn die Grippewelle den Nordosten Deutschlands fest im Griff hat, das erste Schulhalbjahr fast geschafft ist, also im nasskalten Januar, findet schon seit Jahren am Demminer Goethegymnasium die Veranstaltung „Rock und Jazz in der Aula“ statt. Ein Konzert, bei dem nicht wie sonst so oft die Chöre der Einrichtung im Mittelpunkt stehen, sondern die zahlreichen anderen Ensembles und Projekte, die es an der Schule gibt. Das sind nicht nur Ensembles aus der Angebotspalette des Stundenplans wie z. B. die Bigband oder die Musikklasse mit Bläserausbildung. Immer wieder mit dabei sind Schülerbands, die sich trotz des anstrengenden Schultages regelmäßig zusammenfinden, um eigene musikalische Vorstellungen in die Tat umzusetzen und diese öffentlich zu präsentieren. So konnte das Publikum in der vollbesetzten Aula eine neue Combo erleben und sogar eine Eigenkomposition von Juliane aus der 12. Klasse. Besonders zu erwähnen - die Beiträge der Holzbläser: ob solistisch mit Klavierbegleitung, im Duett, Quartett oder Oktett. Klarinette und Saxofone überzeugten durch Niveau und klanglich, stilistische Vielfalt. Die Bigband rahmte den Abend ein. Sie bietet zugleich den „Nährboden“ für viele der zahlreichen Projekte. Eines wurde an diesem besonders Abend deutlich: dass unsere Schüler über Klassengrenzen hinweg eine Gemeinschaft bilden, sie sich gegenseitig zujubeln, sie Anteil an einander nehmen. Besonders eindrücklich geschah dies, als die Bläser der Klasse 5mb gemeinsam mit der Rhythmusgruppe der Bigband musizierten und den Saal „zum Kochen“ brachten. Wer das umfangreiche Instrumentarium auf der Bühne gesehen hat, dem ist klar, dass für die musikalische Arbeit auch Geld benötigt wird. Zum Teil werden die Schüler hier auch selbst aktiv, wenn sie beispielsweise für diesen Zweck Benefizkonzerte veranstalten. Aber an diesem Abend antwortete die Volksbank unter dem Motto „Aus der Region für die Region“ auf einen Antrag des Fördervereins mit einem Scheck, welcher der Anschaffung eines neuen Stagepianos zugedacht ist. Herr Henne war eigens zur Überreichung des Schecks zum Konzert gekommen. An dieser Stelle sagen wir noch einmal sehr herzlich Danke! Unser Dank geht auch an den Förderverein, der zahlreiche Veranstaltungen der Schule unterstützt, an die Aulaklasse und den Hausmeister, die den Raum vorbereitet haben, und natürlich an die Eltern und Großeltern, die durch ihre Fahrdienste Konzerte am Abend, also außerhalb der Buszeiten, erst möglich machen.

Der 2.Vorspielabend

Autor: Ines Bethage
Datum: 21.01.2017

Der 2.Vorspielabend stand ganz im Zeichen der Vorbereitung auf den Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" in Neubrandenburg und Greifswald. Shoghik Andreasyan (Klasse 7) und Lea Witkowski (Klasse 9) werden in der Kategorie Gesang Solo teilnehmen. Shoghik tritt außerdem in der Kategorie Klavier an. Konzentriert stellten beide Schülerinnen dem Publikum ein interessantes und gut gearbeitetes Programm mit Liedern aus ganz unterschiedlichen Epochen vor. Es erklangen Lieder von Mendelssohn, Rathgeber, Schwaen, Naumilkat, Mozart u.a. Das sehr anspruchsvolle Klavierprogramm von Shoghik überzeugte in jeder Hinsicht- technisch, musikalisch, klanglich. Neben Präludium und Fuge c-Moll aus dem Wohltemperierten Klavier II von J.S.Bach und dem Fantasie-Impromtus von F.Chopin spielte Shoghik eine Toccata von A. Chatschaturjan mit unglaublicher Intensität und Virtuosität. Der Vorspielabend wurde von Solisten,dem Saxofonquartett und einem Saxofonoktett aus der Klasse von Herrn Rosin wunderbar ergänzt. Die Zuhörer bedankten sich mit lang anhaltendem Beifall für den gelungenen Abend. Shoghik und Lea wünschen wir viel Erfolg und Freude am 21.1. und 28.1.2017 bei ihrem "Jugend musiziert" Auftritt.

Weihnachtskonzert 2016

Autor: Dietrich Irmer
Datum: 12.12.2016

Alle Jahre wieder – konnten Chöre, Ensembles und Solisten auch in diesem Jahr wieder zwei Weihnachtskonzerte in der Demminer St. Bartholomäi Kirche geben. Am Vormittag musizierten die jungen Musiker für ihre Mitschüler. Geladen waren auch die Grundschulen aus der Stadt, die von diesem besonderen Angebot reichlich Gebrauch machten. Hier wurden Teile des Abendprogramms vorgestellt aber auch dem gemeinsamen Weihnachtliedersingen genügend Raum gegeben. Die verschiedenen Chöre und Ensembles von der 5. bis zur 12. Klasse stellten verschiedenste Literatur zur Weihnacht, vom einfachen Weihnachtslied bis zum Schlusschor aus Saint- Seans, Oratorio de Noel, vor. Am Abend dann, in der voll besetzten Kirche vor Familie, Freunden und Gästen, fand das große Konzert statt. Mitstreiter an diesem Abend waren Mitglieder der Philharmonie Neubrandenburg, die als Orchester das Oratorium begleiteten. Als Auftakt betraten die Bläser der Klasse 5mb die Bühne und zeigten, was sie in den vergangenen Wochen schon gelernt hatten. Nach der Begrüßung durch Frau Pastorin Petzold, den Schulleiter Herrn Kollhoff und die Vorsitzende des Fördervereins Frau Bobzin boten Kinderchor, Mädchenchor, Männerchor, Jugendchor und Saxofonquartett einen bunten Querschnitt weihnachtlicher Literatur aus verschiedenen Jahrhunderten. Im Hauptteil erklang unter der Leitung unseres Chorleiters Herrn Müller das schon erwähnte Oratorium. Die solistischen Parts wurden auch hier wieder von Schülern oder Schülergruppen übernommen. Einzig in der Arie „Expectans“ konnten wir unsere Gesanglehrerin Frau Gnau als Solistin erleben. Über das Präludium durch das Orchester sorgten die verschiedenen Besetzungen immer wieder für Abwechslung, bevor im Schlusschor „Tollite hostias“ auch der Kinderchor wieder auf die Bühne kam und mit Klangfülle das Oratorium zu seinem Finale brachte. Besonders reizvoll war in diesem Jahr die Begleitung durch eine Harfe, die von Frau Rosa Maria Diaz Cotan, bespielt wurde. Aber auch unsere neuen Pauken, gespielt von unserem Schulsozialarbeiter, Herrn Martin Koch, sorgten für schöne, neue Farbe im Orchesterklang. Als nach fast zwei Stunden die Chöre, Orchester und das Publikum mit dem Lied „Sind die Lichter angezündet“ die Kirche zum Klingen gebracht hatten, der tosende Applaus verklungen war, gingen Akteure und Publikum glücklich nach Hause. Ein großes Dankeschön an die Sänger und Instrumentalisten, die Kirchgemeinde, an den Förderverein, an die Musiker der Philharmonie Neubrandenburg, an die Schulleitung und Lehrerschaft des Goethe-Gymnasium, Musikgymnasium, die in einer gemeinsamen Anstrengung diesen besondern Abend möglich gemacht haben.

Weihnachten in Familie

Autor: Dietrich Irmer
Datum: 09.12.2016

Am Donnerstag hatten unsere beiden 5. Klassen ihren ersten großen Auftritt an unserer Schule. Bei der Veranstaltung, zu der sich in der gut gefüllten Aula ganze Familien einfanden, präsentierten die jungen Eleven erste Ergebnisse ihrer Arbeit in den Bereiche Chor und Deutsch. In einem bunten Reigen kindlicher Weisen, die zum Teil durch kleine kreative Eingriffe zu weihnachtlichem Liedgut gemacht wurden, konnten die Schüler ihre Gäste bestens unterhalten, was durch lautstarken Applaus immer wieder hörbar wurde. Es erklangen unter der Leitung von Constanze Lange das „Nikolauslied“ oder „Vorfreude schönste Freude“ und dann eine Version eines Frank Schöbel Schlagers, der hier den Namen „Komm wir malen eine Tanne“ trug. Das Publikum wurde immer wieder mit einbezogen, durfte mitsingen beim Finale am Ende sogar mit auf die Bühne, um mit dem Chor zu singen aber auch zu tanzen. Aber die 5er hatten mit Hilfe ihrer Deutschlehrerinnen Frau Diekmann und Frau Studier zwei Versionen der „Weihnachtgans Auguste“ als Theaterstück vorbereitet. Jede Klasse hatte ihre eigene Version, die bei den Zuschauern viel Anklang fand. In den Umbaupausen versorgten die 12er das Publikum mit Kuchen, Punsch, Schnittchen und Glühwein und konnte so ihre Abikasse etwas aufbessern. Frau Balje vom Fachbereich Kunst sorgte mit ihrem Schülern für die Dekoration und zauberte eine anheimelnde Stimmung in die Aula. Auch die beiden Klassenlehrerinnen Frau Dieckmann und Frau Schiemann waren vor Ort und unterstützten das Gelingen der Veranstaltung. Eine gelungene Veranstaltung in der fächerübergreifend ein gemeinsames Projekt erfolgreich erarbeitet wurde. Ein großes Dankeschön an die beteiligten Kollegen!

Richard Howell zu Gast am Goethe-Gymnasium Demmin, Musikgymnasium

Autor: Dietrich Irmer
Datum: 09.12.2016

Was treibt einen US Musiker, der sonst bei den großen Jazzfestivals wie Montreux oder dem Jazzfest Berlin auftritt, der neben den eigenen Projekten mit Künstlern wie Carlos Santana zusammen arbeitete, an, regelmäßig nach Europa zu kommen und in Schulen über Jazz zu sprechen? Wer die Gelegenheit hat ihn mit Schülern zu erleben, dem ist schnell klar, Richard Howell hat eine Mission. In 90 Minuten schafft er eine Atmosphäre, in der Schüler ein tiefes Gefühl für die Musik der afroamerikanischen Tradition und ihre Verbindung zu Popmusik der Jugendlichen entwickeln. Die Schüler werden von der ersten Minute an einbezogen, aus Zurufen werden rhythmische Texte geformt, mit Klatschen und Stapfen Begleitgrooves erfunden, der Text bekommt Töne und schon singt und tanzt der Saal. Die Melodien verändern sich mit jedem Vor und Nachsingen, diesem urmusikalischen Frage - Antwort Prinzip, das in der schwarzen Musiktradition so wichtig war und ist. Wenn er dann auf seinem Instrument, dem Tenorsaxofon, hoch virtuos, über das gerade entstandene Klanggebilde improvisiert, entsteht ein Konzert, bei dem die Trennung zwischen Künstler und Publikum aufgehoben scheint, ein Gemeinschaftsgefühl, dem man sich schlecht entziehen kann. Erläuterungen, natürlich auf englisch, schaffen historische Bezüge von der Sklavenzeit bis zu den jüngsten Präsidentschaftswahlen in Amerika. Fragen der Schüler beantwortet er geduldig, fragt selbst, ist interessiert an den Meinungen der Kinder bzw. Jugendlichen. Längst spielt es keine Rolle mehr, welches Fach hier eigentlich unterrichtet werden sollte. Englisch? Musik? Geschichte? Sozialkunde? Darstellendes Spiel? Sport? Hier wird fächerübergreifend unterrichtet und das Thema „Afroamerikanische Musik“ aus seinem fachspezifischen Korsett befreit! (Da fällt mir ein, in Finnland sollen die Schulfächer abgeschafft werden.) Ein großes Dankeschön an Frau Kuttke von der Fachschaft Englisch, die den Kontakt zu Richard Howell über Jahre hält und so dieses besondere Bildungsangebot für unsere Schüler immer wieder möglich macht.
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