Aktuelle Neuigkeiten

Künftige Spatzen geben Einstand

Autor: Jana Otto, Nordkurier
Datum: 01.08.2012

Etwas zögerlich und sich umschauend, ob auch die anderen kommen, gingen die zukünftigen Fünftklässler des Musikgymnasiums in Richtung Bühne, begleitet von Jubel-Rufen und lautem Beifall. Schließlich ist dieser Moment des Sommerkonzertes am Gymnasium der Augenblick, wo alle Aufmerksamkeit auf den Jüngsten liegt. Denn traditionell sind die Neuen zu diesem Konzert eingeladen, eine erste Kostprobe ihres Könnens zu geben. Mit „Alle Vögel sind schon da“ gaben sie ihren Einstand. Und so manchem Kind war dabei die Anspannung anzusehen. Als die Mitglieder der Chöre dann miteinstimmten, huschte dem einen oder anderen ein Lächeln über das Gesicht, erfüllte der Gesang schließlich die große Aula. Diese war bis auf den allerletzten Platz voll besetzt. Familien und Freunde der Kinder, die im Spatzen- und Kinderchor singen, hatten auf den Stühlen Platz genommen und genossen das kurzweilige Programm sichtlich. Zum Auftakt sangen die Mädchen und Jungen des Spatzenchores, die die fünfte und sechste Klasse am Gymnasium besuchen, unter Leitung von Constanze Lange. Nach Fritz Gollers Kantate erklang ein Kanon von Rainer Butz mit Bachs Bourree. Anschließend hatten dann die Mitglieder des Kinderchores ihren großen Auftritt. Sie präsentierten unter anderem einen Teil des Programms, mit dem sie erfolgreich am internationalen Chorwettbewerb im belgischen Neerpelt teilnahmen. In dem Stück „Es waren zwei Königskinder“ überzeugten Luise Schulz und Friederike Krüger als Solistinnen. Und auch Armin Knabs Komposition „Löwenzahn“, die der Kinderchor unter Leitung von Matthias Wieczorek interpretierte, begeisterte das Publikum. Für die Überraschung des Abends sorgten dann schließlich die Schüler der Klasse 8m. Traditionell verabschieden sie sich nämlich beim Sommerkonzert von dem Kinderchor, dem sie entwachsen sind. Ein kleines, musikalisches Theaterstück, das von einem Riesen handelte, der Kinder aus seinem Garten vertreiben wollte, hatten die Schüler einstudiert. Die kleinen Pannen überspielten die jungen Leute wie Profis, so dass sie das Publikum schnell für sich gewannen, was seine Anerkennung schließlich mit viel Applaus zeigte. Als Abschiedsgeschenk und Erinnerung an ihre Zeit im Kinderchor überreichten die Chorleiter den Schülern kleine Teddys. „Wie der Riese werden wir nun durch ein Loch in der Mauer kriechen, um dann auf einer anderen Seite unsere Lieder zu singen“, verabschiedete sich die 8m. Im Anschluss an dieses gelungene Konzert erwartete die Gäste im Foyer dann noch ein kulinarischer Höhepunkt: Schüler und Eltern hatten ein buntes Buffet von Leckereien mitgebracht, die sie ihren Besuchern anboten.

Chorfahrt nach Neerpelt/Belgien zum Europäischen Musikfestival

Autor: Nikolaus Sundhaußen, Klasse 8m
Datum: 01.08.2012

Am Freitag, dem 27.4.2012 fuhr der Kinderchor los Richtung Neerpelt. Wir bekamen einen tollen Eindruck von dieser Stadt: die Häuser waren für das Musikfestival geschmückt und überall begegneten uns andere Chöre. Am nächsten Tag lernten wir neue Lieder kennen bei einem Workshop, an dem 4 Chöre aus der Slowakei, Griechenland, Tschechien und Deutschland teilnahmen. Am Nachmittag sind wir in ein Krankenhaus für Multiple Sklerose-Erkrankte gefahren und haben dort einen Teil unseres Wettbewerbsprogramms und andere Lieder aus unserem Repertoire vorgesungen. Auch ein rumänischer Chor führte dort ein Programm auf. Am Sonntag kam der Tag der Tage. Der Chor ist das Programm durchgegangen, und unser Chorleiter Herr Wieczorek hat noch einmal auf alle Kleinigkeiten geachtet. Der Wettbewerb fand für uns in der Kirche „Kerk Grote Heide“ statt. Die Bühne befand sich im Altarraum, und die Jury saß in der Mitte der Kirche. Als unser Programm beendet war, ging es wieder zurück zu einem Schulhof, auf dem sich alle Chöre für die Festparade durch die Stadt versammelt hatten. Die Blaskapelle spielte und die Chöre aus den verschiedenen Nationen folgten ihr. Die Parade endete an der Konzerthalle, in die wir hineingingen. Auf der Bühne spielte eine riesige Big Band. Aber das Wichtigste dort war die Verkündigung der Preise. Unser Kinderchor hat einen 2.Preis erhalten. Glückwunsch! Am nächsten Tag landeten wir wieder in Demmin müde, aber fröhlich und voller neuer Erfahrungen. Für die gute Organisation und die reibungslosen Busfahrten bedanken wir uns bei allen Beteiligten sehr herzlich, besonders natürlich bei unserem Chorleiter Matthias Wieczorek. (Weitere Fotos siehe Bildergalerie)

Big Band des Goethe-Gymnasiums beim Jazz-Frühling

Autor: Marie Geißler, Andreas Trunk
Datum: 26.03.2012

Der März ist Jazzfrühlingszeit in Neubrandenburg. Die Schüler des Musikgymnasiums vertraten ihre Schule beim 16. Internationalen Big Band Workshop am dritten Märzwochenende 2012. Sie übten, probten und gaben ein Konzert mit einheimischen und internationalen Ensembles. Zu den Dozenten gehörten Jazzmusiker von Weltruf. Herb Geller, Ack van Rooyen, Professor Wolfgang Köhler, Rolf von Nordenskjöld und andere unterrichteten die hochmotivierten jungen Musiker. Der NDR berichtete ausführlich über das Ereignis und ließ auch unsere Saxophonistinnen Marie Geißler und Jana Bobzin zu Wort kommen. Die musikalische Arbeit stand im Mittelpunkt. Natürlich macht dabei ein Lob von der Legende Herb Geller besonders stolz. Die Big Band des Goethe-Gymnasiums Demmin beeindruckte den gebürtigen Amerikaner besonders durch die Interpretation von „Easy to love“ im Arrangement von Sammy Nestico. Diese Qualität wurde neben der Begeisterung der Jugendlichen für den Jazz auch durch die kontinuierliche intensive Probenarbeit erreicht. Dabei kommt der Band zugute, dass sie in den letzten beiden Jahren in fast unveränderter Besetzung spielen konnten. Sicherlich werden die Schüler auch den Tipp: „Sie müssen die Skalen lernen“ besonders beherzigen - nicht zuletzt weil er in feinstem American German formuliert wurde. Die abendlichen Konzerte von Professor Köhler mit Herb Geller beziehungsweise Ack van Rooyen waren die unumstrittenen Höhepunkte für alle Teilnehmer. Weitere Impressionen befinden sich in der Galerie.

Erlebnisbericht zum Karneval der Tiere

Autor: Klasse 5m
Datum: 26.03.2012

Am 13. März hatten wir, die Schüler der 5m, in der Aula unserer Schule ein ganz besonderes Konzert. Wir stellten unser erstes Solokonzert vor - und das auch noch vor Freunden und Schülern der dritten Klassen aus unseren ehemaligen Schulen. Da saßen sie mit neugierigen und gespannten Gesichtern vor uns. Und uns schlugen die Herzen bis zum Hals. Zuerst sang der Spatzenchor unter der Leitung unserer Chorleiterin Frau Lange „Vogelhochzeit“, Chiquitita“ und „Escondido“. Wir erhielten viel Applaus vom Publikum. Während danach die Bläsergruppe ihre Darbietung präsentierte, ging die Aufregung noch einmal richtig los. “Los! Schnell! Beeil dich! Es geht gleich los!“, so klang es hinter der Bühne. Jetzt begann unser Auftritt zum „Karneval der Tiere“. Da wurden aus uns gackernde Hühner, schwerfällige Schildkröten und Elefanten, majestätische Löwen, flatternde Kolibris und elegante Schwäne. Als am Ende ein riesiger Applaus ertönte, waren wir mächtig stolz und glücklich. Wir hatten viel Spaß gehabt und uns fiel ein Stein vom Herzen. Gemeinsam mit unserem Publikum sangen wir zum Konzertabschluss noch ein lustigen Früchtekanon. Dieser Tag war für uns ein unvergessliches Erlebnis. Jetzt freuen wir uns schon auf neue Auftritte mit viel Aufregung und Spaß. Die Bilder des Konzerts befinden sich in der Galerie.

Chorlager Burg Stargard

Autor: Musikschüler Sek II
Datum: 18.03.2012

Ein weiteres Chorprobenlager ist vorüber und wie jedes Jahr waren es drei wunderbare Tage voller Musik, Tanz und Freizeitaktivitäten in der Jugendherberge in Burg Stargard. Eigentlich war alles wie immer, die Proben bestimmten den Tag und auch die Chorgemeinschaft wurde bei Arbeit und Vergnügen gestärkt. Wir vier Schülerinnen der Oberstufe durften das Ganze jedoch einmal von einer ganz anderen Seite erleben. Dieses Jahr waren wir nicht dort um zu proben, sondern halfen, wo auch immer Hilfe benötigt wurde. So waren wir zum Beispiel für das Schreiben und Gestalten der Tagespläne und für die Proben in den Stimmgruppen des Spatzenchores zuständig. Für den traditionellen Wettbewerb um das „beste“ Zimmer fertigten wir bunte Urkunden im Akkord an und bildeten die Jury bei der Auswahl des neuen Chortanzes. Wir waren also als Unterstützung der Lehrer, als sogenannte "Chorhelfer", mit dabei und sangen nicht, wie sonst, selbst im Chor. Selbstverständlich kam aber auch für uns das Singen nicht zu kurz, da eine weitere Aufgabe darin bestand, die Kinder morgens aus den Betten zu scheuchen. Dies erledigten wir mit Gitarrenmusik und Gesang und bei „Marmor, Stein und Eisen bricht“ stimmten alle selbst in den frühen Morgenstunden mit ein. In den drei Tagen haben die jungen Sängerinnen und Sänger einiges geschafft und bereiteten sich intensiv auf die anstehenden Konzerte und Wettbewerbe vor. Der Kinderchor festigte sein Repertoire für das "Europäische Musikfestival für die Jugend Neerpelt" in Belgien, dort werden sie Ende April an dem Chorwettbewerb der Kinderchöre teilnehmen. Ein Teil des außergewöhnlichen Programms wird, sozusagen als Generalprobe, am 27. März im Rahmen des Konzertes „Schule musiziert“ aufgeführt. Dort erklingt auch der Spatzenchor, der das Chorlager nutzte, um für das Schülerkonzert „Karneval der Tiere“ zu proben, das am 13. März in der Aula des Gymnasiums stattfinden wird. An diesem Tag kommt unter anderem der berühmten "Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns zur Aufführung, der jedes Jahr von der jeweiligen 5. Klasse neu interpretiert wird. Die Schülerinnen und Schüler der 5m nutzten also die Zeit, um die Choreografie der verschiedenen Tiere und den Gesamtablauf einzustudieren. So kreuzten zwischenzeitlich schwerfällige Elefanten, stolzierende Löwen, anmutige Schwäne und andere Tiere in der Jugendherberge unseren Weg. Vielleicht diente es der Vorbereitung auf ihre Rollen, sicher ist jedoch, dass der Ausflug in den Tierpark vor Ort vor allem Erholung und Vergnügen bringen sollte. Insgesamt war es für alle Beteiligten ein gelungenes Chorprobenlager und für uns Schülerinnen eine spannende Erfahrung, die wir auf keinen Fall missen möchten. Marie, Sandra, Juliane und Regine
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